Nasen-OP...

Dieses Foto entstand auf Sylt

Anfang Juni begebe ich mich in die DRK Kliniken Berlin "Park-Sanatorium Dahlem" um mich an meiner Nase operieren zu lassen.

Diagnose: Septumdeviation und Muschelhypertrophie / Behinderung der Nasenatmung.

Nach einigen Krankheiten meines Lebens, hoffe ich nun, dass dies die letzte OP an mir sein wird. Zumindest für die nächsten 30 Jahre. Die Klinik selbst genießt aber einen guten Ruf. Sehr bekannt ist sie für Frauen, denn seit 1987 gibt es die Geburtshilfe im Park-Sanatorium Dahlem. Jährlich sollen in dieser Klinik zirka 400 Babys zur Welt kommen. Ohje, nicht das ich am Ende meines Aufenthaltes noch mit 'nem Baby Heim komme, statt einer "neuen" Nase... :-D

 

Update zu Nasen-OP...

Heute haben wir den 11.06.2012 und am Morgen des 04.06.2011 wurde ich an meiner Nase operiert. Die OP selbst dauerte ja nur eine knappe Stunde und mir ging es anschließend auch echt super, wenn ich mal davon absah, dass ich nur durch den Mund atmen konnte und alles damit Zusammenhängende echt trocken war. Lippen, Mund und natürlich auch der Hals. Am Dienstagmorgen wurden auch schon die Tamponaden entfernt und es galt - es gilt noch immer, NICHT SCHNAUBEN - hochziehen ja, nicht aber schnauben. Da es mir Dienstagmorgen supergut ging, durfte ich dann nach dem Mittagessen nach Hause. Gesagt getan. Eine Freundin besuchte mich noch für zwei Stündchen zu Hause und alles war schick. Als sie dann ging, ging es bei mir los, Schüttelfrost und Fieber kamen hervor. Von da an lag ich mit hohem Fieber krank im Bett. Bis heute, mir geht's bis heute nicht besser. Nun gut, das sind die Nachwirkungen der OP. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass mich diese Nasen-OP so umhaut.

Ich hatte in der Tat nie Schmerzen, es nervt nur total ab, nicht Schnauben zu dürfen, teilweise auch nicht Hochziehen zu dürfen. Ständig das Gefühl, einer bis zu Unterkante vollen Nase zu haben und nichts dagegen machen zu dürfen. Okay, ich bin täglich zum Doc, der schaute sich täglich meine Nase an und saugte mir den ganzen Rotz aus der Nase. Das war dann auch immer 'nen tolles Gefühl, mal eine freie Nase zu haben das hielt leider nur 15 bis 25 Minuten an, dann war der alte Zustand der vollen Nase wieder hergestellt. So ist es bis heute. Morgen werden sogenannte Silikonbalken aus der Nase entfernt, sie sorgen dafür, dass die Nase in Form und stabil gehalten wird. Dann soll ich auch endlich wieder durch die Nase atmen können. Ob ich dann auch schon wieder schnauben darf, steht noch nicht fest, das entscheidet der Doc.

Fazit:
Würde ich eine solche OP wieder machen lassen?
Ich weiß es nicht, es waren keine Schmerzen aber die Beeinträchtigungen, die sind nervig. Aber ich denke mal, in ein paar Monaten kann ich es genauer sagen. Bis dahin...

Update zum Fazit...

Heute ist der 31.08.2012 und ich muss sagen, dass die Nasen-OP ein voller Erfolg war! Ich kann heute mit gewissem Abstand sagen kann, dass ich es wieder tun würde, sollte ich noch mal die Gelegenheit haben, diesem Planeten beizuwohnen. Wenn man sich erst einmal bewusst ist, dass über 4 bis 6 Wochen kein richtiges Atmen durch die Nase möglich ist und einem der Mund über die Wochen fast austrocknet (trotz vielen Trinkens), da man ja Tag und Nacht durch den Mund atmen muss, ist einen Entfernung der "Septumdeviation und Muschelhypertrophienur" anzuraten. Es ist ein ganz neues Lebensgefühl! Ich konnte noch nie so gut durch meine Nase atmen wie heute. Alles bei der Nasenatmung verbessert sich. Ja, sogar weniger Dreck (Popel) sammelt sich an und mein permanentes Nasenbluten, eigentlich wegen nichts, ist wie weggeblasen. Toll!

Brille...

Nach einigen Jahren meiner letzten Brille und auch der Tatsache geschuldet, dass ich bemerkte, dass ich mich für manche Dinge doch sehr konzentrieren muss, um es deutlich zu sehen, war ich der Meinung, mir mal wieder eine neue Brille zu leisten. Eigentlich hatte ich mir ja gesagt, wenn ich das nächste Mal viel Geld für eine Brille ausgeben muss, dann lasse ich mir die Augen lasern und hab erst einmal wieder für sehr viele Jahre Ruhe mit den Glupschen. Nun, es kam mal wieder anders, deswegen ist ja das Wörtchen "eigentlich" so sehr interessant in unserem Wortschatz. ;-) Jo erzählte mir vor einigen Monaten, dass sich eine Kollegin für wenig Geld drei Brillen hat anfertigen lassen und dafür wenig gezahlt hätte. Sie meinte, diesen Laden gibt es auch in der Schlossstraße in Steglitz und da sind wa dann mal den einen Abend hin und was soll ich sagen, 'ne prima Beratung, drei Brillen (superentspiegelt, Kunststoffgläser und kratzfest) für schmale 450,00 Euro. Ich hab mir 'ne alltägliche Brille machen lassen, 'ne echt tolle Sonnenbrille und eine Computerbrille. Drei unterschiedliche Fassungen, jeweils TOP-Entspiegelungen, zu 'nem echt geilen Preis. Klasse! Ach ja, zwei Gläschen Prosecco waren auch dabei. ;-) Der Laden heißt "eyes + more" und wenn Ihr in die Schlossstraße gehen solltet, dann fragt nach Frau Liedtke, sie hat Ahnung und ist obendrein auch sehr freundlich und sehr nett.

Nichtsdestotrotz, lasse ich das Augenlasern nicht aus den Augen und werde mir es mir in circa drei Jahren auch wieder vornehmen.